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Der Stand der Schlafforschung

 
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Der Stand der Schlafforschung

Im Unterschied zur Traumforschung, die sich mit der psychoanalytischen Seite unserer nächtlichen Erlebniswelt auseinandersetzt, beschäftigt sich die Schlafforschung mit der physischen Seite unserer Körperfunktionen und deren im medizinischen Sinne krankhaften Störungen eines gesunden Schlafzyklussees. Das beide Gebiete sich weitgehend überschneiden hatten wir bereits im Teil I - Traumforschung erwähnt.
Wohlbemerkt im medizinischen Sinne krankhaften Störungen, wobei man hier eigentlich noch zwischen echten Erkrankungen und hausgemachten Schlafstörungen unterscheiden sollte, als Produkt unserer teilweise feindlichen industriellen Umwelt.

 

Ein kleiner Blick in die Vergangenheit.

Blicken wir dazu einmal weit in die Vergangenheit unserer Vorfahren zurück, wie war wohl deren Tagesablauf. Künstliches Licht war bis auf ein Lagerfeuer nicht gegeben. Vermutlich war und ist allein schon aus diesem Grund unser Körper darauf eingerichtet in der dunklen Jahreszeit länger und mehr zu schlafen, um so Energie zu sparen. Heute macht man daraus eine Winterdepression, die jedoch möglicherweise gar nicht entstehen würde, könnten wir unser gesellschaftliches Leben dementsprechend anpassen. Wer im Winter jedoch berufsbedingt ebenso lange auf den Beinen sein muss wie in der hellen Jahreszeit, auf dem bleibt der Lichtmangel während dieser erzwungenen Wachzeiten auch nicht ohne Auswirkungen.
Wie sieht es nun mit dem Nichtberufstätigen aus, der ja ausschlafen kann soviel er gern möchte? Auch bei diesem kommt es zu Schlafstörungen und Winterdepressionen. Ja richtig, doch auch da dürften vielfach Auswirkungen der industriellen Gesellschaft einen großen und nicht zu unterschätzenden Anteil spielen. Fünf bis sechs Frauen im kleinsten Kreise um eine oder mehre Feuerstellen geschwätzig mit der Kinderversorgung und Nahrungsaufbereitung beschäftigt, werden einfach keine Zeit gehabt haben, um in trübe Gedanken zu verfallen und Depressionen auszubrüten. Und Männer, die jetzt intensiver die kürzere Hellphase der Tageszeit für die gemeinsame Jagd ausnutzen mussten wohl ebenso wenig.

Anders unsere Rentnerin, die an 6 Tagen oder mehr in der Woche, nur einmal für eine Stunde, und dies auch nur an jeden dritten Tag, beim Einkauf unter Menschen kommt, um dann am 7 Tag auf die sehnsüchtig erwartete Abwechslung in Form des Besuches ihrer Enkelkinder wartet, die sie dann doch mal wieder versetzen. Und selbst wenn sie kommen, ein Ansprechpartner um diese oder andere Probleme loszuwerden sind sie ohnehin nicht, da sie die ganze Problematik einfach nicht begreifen oder nicht begreifen wollen. So sind Winterdepressionen vorprogrammiert, die von leichten Schlafstörungen bis zu ernsthaften Erkrankungen führen können. Ein Wunder wenn diese Depressionen dann nicht chronisch werden, weil unsere Rentnerin noch über einen kleinen Garten verfügt, das erste Grün im Frühjahr wieder allen Trübmut ein Ende bereitet und das Gespräch mit dem Gartennachbarn wie Balsam für die Seele wirkt, nach dieser für ihr scheinbar so trostlosen Zeit.
Diese Art von Winterdepressionen kennt nun nicht nur unsere Rentnerin, auch einen Teil der Erwerbslosen dürfte es so ergehen, wobei bei letzteren noch ein sich vom Berufsleben ausgeschlossen fühlen ein wichtiger und nicht zu unterschätzender Aspekt mit  sein dürfte.

 

Soweit zum Winter, mit seinen Winterdepressionen und hausgemachten Schlafstörungen.
Doch wie sieht es mit dem Sommer aus?


Im Sommer legt sich wohl die Mehrheit aller Wesen den Vorrat für den Winter an und sei es nur durch anfressen von Reserven für Wanderungen oder Vogelzug. Auch mussten  und müssen bei Wildtieren nach wie vor, bis zum Herbst die Jungen kräftig genug sein und aus dem Gröbsten raus, um den Winter zu überleben. Bei unseren Urahnen dürfte es sich ebenso verhalten haben. Die Konsequenz daraus, in den Sommermonaten wurde intensiver der jetzt wesentlich längere Tag zum Nahrungserwerb und Bevorratung ausgenutzt.
Doch auch dabei mussten erholsame Phasen eingelegt werde. Was hätte es gebracht mit aufgehender Sonne auf die Jagd zu gehen und am frühen Nachmittag sich nur noch vor sich hin zu schleppen, da alle Kräfte verbraucht. Bevor es dazu kam legten unsere Vorfahren eine Erholungsphase ein. Die Zeit, in der es uns heute nach einem nachmittäglichen Schläfchen zumute ist, um ausgeruht und mit frisch angesammelten Kräften noch einmal so richtig bis in die Abendstunden hinein loslegen zu können.

Das es wirklich an dem ist und nicht nur bei Vögeln, die am frühen Morgen und am Abend am lautesten zwitschern, während sie in der Mittagszeit fasst verstummen, nun das hat inzwischen auch die Schlafforschung herausgefunden. Unsere innere Uhr, über die wir verfügen und insofern diese nicht durch eine Zeitumstellung oder Erkrankung gestört ist, gibt uns die Zeiten eigentlich vor. So sinkt z.B. in den Nachtstunden unsere Körpertemperatur unmerklich um einige Zehntel Grad ab, steigt in den Morgenstunden auf einen mittleren Wert, gibt uns dann Gelegenheit für ein Mittagsschläfchen und beginnt danach in den späteren Nachmittagsstunden wiederum zu steigen. Wenn ich schrieb einige Zehntel oder etwas mehr, so geht man von etwa 0,6 °C Temperaturgefälle im Verlauf von 24 Stunden aus. Doch bei fiebrig Erkrankten kann die Körpertemperatur auch in den Nacht- und frühsten Morgenstunden um mehr als 1°C unter der abendlichen Temperatur liegen kann.
Die Werte in dieser Darstellung sind nur Anhaltswerte, da die tatsächlich Durchschnittstemperatur vom Alter des Menschen abhängig ist, sowie vom Messpunkt.

Über den Stand von Traumforschung und Schlafforschung, Vorahnungen in unseren Träumen und mehr...

 

Anmerkung zum Diagramm: Die Berichte von Experten gehen hier auseinander. An einigen Stellen in der Fachliteratur wird von einem höheren Temperaturgefälle im Laufe eines Tages berichtet, wobei von Schwankungen von cirka 1°C im Tag- Nachtrhythmus ausgegangen wird, an anderen Stellen liest man, das die Temperatur in den Nachmittagsstunden nicht nur stagniert, sondern auch leicht fallend sein kann.

 

Ein Teil der uns begleitenden Ein- und Durchschlafstörungen kann durchaus an diesen hausgemachten Lebensproblemen auf Grund unserer in vielen Bereichen nicht mehr natürlichen, dafür zivilisierten Umwelt liegen. Wir hören nicht mehr auf unsere innere Uhr, die uns den biologischen Rhythmus vorgibt, sind eingeengt in einen täglichen Zeitplan, der uns vorgegeben wird und vielfach zum Stressauslöser Nummer 1 dadurch wird. Daraus können chronische gesundheitliche Störungen erwachsen, da unsere innere biologische Uhr mehr steuert, als nur unsere Körpertemperatur. Diese zirkadianen Rhythmen, wie man diese Vorgabeintervalle unserer biologischen Uhr in der Fachsprache der Schlafmediziner nennt, steuern unter anderem auch unseren gesamten Hormonhaushalt. Im Endergebnis ist vielfach nicht mehr nachweisbar, sind wir nun erkrankt, weil wir nicht auf unserer biologischen Uhr hörten und dadurch Raubbau an unserer Gesundheit betrieben und unser inneres Gleichgewicht durcheinander brachten, oder waren es Erkrankungen die unsere innere Uhr durcheinander brachten. So bleibt oft die Frage unbeantwortet, was war zuerst da, die Henne (Erkrankung) oder das Ei (Schlafstörungen)

 

Schlafstörungen und Krankheitsbilder

Bei der Ursachenfindung von Schlafstörungen und der Ursachenforschung betreffend der unterschiedlichsten Erkrankungsformen wurde unzweifelhaft vieles von Seiten der Schlafforschung in den letzten Jahrzehnten in den Schlaflaboren geleistet. Dennoch darf man nicht verkennen, das es sich hierbei noch um einen verhältnismäßig jungen Zweig der Medizin handelt. Kommen wir nun zu den unterschiedlichsten Formen Schlafstörungen und Erkrankungen.

 

Ein- und Durchschlafstörungen

Die einfachste Form der vielfältigen Erscheinungen spiegelt sich in Ein- und Durchschlafstörungen, in der Schlafforschung Insomnie genannt, wieder. Oft sind diese dann nur von vorrübergehender Natur und nach einigen Tagen oder Wochen wieder verschwunden. Als Folge von Stress oder als Auswirkung von auftretenden Problemen haben wir alle diese bereits mindestens einmal kennen gelernt. Ob es unser erster Liebeskummer war, Streitigkeiten in der Ehe, materielle Sorgen oder anderes. Schlaflose Nächte, so wie die Probleme kommen und gehen, so werden auch diese kommen und wieder vergehen, ohne Langzeitfolgen für unsere Gesundheit zu hinterlassen.
Das auch damit nicht zu spaßen ist belegt die Tatsache, das ein Großteil der Verkehrsunfälle auf Übermüdung zurückzuführen ist. Die Schätzungen klaffen weit auseinander und gehen davon aus, das mindestens bei jedem zehnten, wenn nicht sogar bei jedem vierten Verkehrsunfall Übermüdung als ein mit ausschlaggebender Faktor anzusehen ist.

Schlimmer sieht Angelegenheit schon bei oftmaligen oder sich ständig wiederholenden Schlafstörungen aus. Davon können wohl beinahe alle Schichtarbeiter ihr Liedchen singen. Während ein Schichtarbeiter nach der ersten Nachtschicht im Durchschnitt nicht mehr als 3 bis 5 Stunden erholsamen Schlaf findet, so steigt die Länge der Durchschlafdauer erst im Laufe der Nachtschichtwoche wieder auf ein normales Niveau an. Menschen die im unregelmäßigen Schichtrhythmus arbeiten haben noch größere Probleme, von einen natürlichen und regelmäßigen Erholungsschlaf kann bei diesen Personengruppen kaum noch die Rede sein.
Das diese oftmaligen und wiederholten Durchschlafstörungen auch Auswirkungen auf das Allgemeinbefinden haben und über die Jahre auch gesundheitlich negative Auswirkungen und Spuren hinterlassen, dürfte wohl eigentlich kaum noch jemanden überraschen.

 

Aufwachstörungen - Parasomnie

Unter den Oberbegriff Parasomnie werden in der Schlafforschung die verschiedensten Erscheinungsformen von Schlafstörungen und Aufwachstörungen zusammengefasst, wie Schlaftrunkenheit und Schlafwandeln, Schlaflähmung, Einschlafzuckungen, sprechen im Schlaf oder Zähneknirschen.

Einschlafzuckungen hat wohl jeder bereits einmal erlebt, vielen dürfte jedoch unbekannt sein, das auch die Wahrnehmung von plötzlichen Tönen dazu gerechnet wird. Im Halbschlaf hört man plötzlich das Telefon läuten oder wie jemand seinen Namen ruft, die Türklingel erschallt kurz, auch andere erschreckende Geräusche dürften vielen unter uns nicht ganz unbekannt sein. Ebenso gibt es visuelle Erscheinungsformen, wie plötzliche Farbblitze. Sprechen im Schlaf oder lautes Zähneknirschen ist mehr für den Lebenspartner erschreckend und letzteres für den Zahnschmelz ein Grauen, als für den Betroffenen selbst.
Schlafwandeln und Schlaftrunkenheit ist hingegen mehr im Kindesalter anzutreffen und nur gelegentlich bei Erwachsenen. Das jemand des Nachts aufstand, dabei den Kleiderschrank im Halbschlaf mit dem WC verwechselte, soll zumindest vorgekommen sein. Doch auch andere Handlungen wurden beobachtet, wie Möbelrücken oder essen im Schlaf, bis hin zu kleinen Spaziergängen ins Freie. Der Betroffene kann sich wohl in der Regel am allerwenigsten daran erinnern. Das Balancieren auf Dächern bei Mondschein gehört wohl dagegen mehr in Bereiche der Phantasie, falls der Betroffene nicht gerade eine Dachwohnung besitzen sollte.

Ein Fall für sich stellt die Schlaflähmung da. Im REM-Schlaf, also in den Traumschlafphasen, werden im Normalfall alle Muskeln bewegungslos geschaltet und in eine Art Lähmung versetzt, um uns selbst während dieser Traumphasen vor Verletzungen zu schützen. Gleich ob es sich um den Sprung in die Tiefe oder um das Fliehen vor einer Gefahr im Traum handelt, unsere Muskulatur spielt in der Regel nicht mit und der Sturz aus dem Bett bleibt den meisten unter uns erspart.  Einzig die Muskulatur unserer Atmungsorgane bildet da eine Ausnahme und schaltet nicht ab.
Wachen wir in diesen Schlafphasen auf, so kommt es in ganz seltenen vor, das nur unser Bewusstsein erwacht und die Muskulatur noch weiter die Zeit verträumt. Wir sind also hellwach, doch der ganze Körper unterliegt noch diesen gelähmten Zustand. Für diejenigen unter uns, die dieses erlebten, soll es eine psychische Erfahrung gewesen sein auf der sie lieber verzichtet hätten.

 

Krankhafte Formen der Insomnie

Als ein ernsthaftes Problem zu betrachten sind Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen jedoch dann, wenn sie chronisch werden und mit einer ernsthaften Beeinträchtigung der Lebensqualität verbunden sind. Insomnie ist dann wie jede andere Krankheit zu betrachten und auch so zu behandeln.
Krankhafte Formen der Insomnie können hervorgerufen werden durch Funktionsstörungen der Atmungsorgane, die während des Schlafes zu wiederholten Atemstörungen oder gar regelmäßigen kurzfristigen Atemstillständen führen, ohne das die Betroffenen sich dessen überhaupt bewusst werden. Weiterhin durch sich wiederholende Muskelzuckungen in den Beinen, sowie auftreten von Übersäuerung des Magens, was zu regelmäßigen nächtlichen Sodbrennen führt.
Eine weitere Form von Insomnie ist das Syndrom der ruhelosen Beine. Die Symptome der ruhelosen Beine tritt zwar häufig nur bei ruhender Haltung, wie sitzen oder liegen im Wachzustand auf, verhindert jedoch dabei ein entspannendes Einschlafen. Die Missempfindungen reichen dabei von einem Kribbeln in den Beinen, bis zu schmerzenden Waden. Auch beziehen sich diese Symptome nicht nur auf die Beine, die Arme können in seltenen Fällen ebenso betroffen sein.

Über die eigentlichen Ursachen brachte bisher auch die Schlafforschung kaum Licht ins Dunkle, nur das es sich bei einem Teil der Fälle vermutlich um genetisch bedingte Vererbung handelt.

 

Tagesschläfrigkeit – Narkolepsie

Ein jeder unter uns hat wohl schon einmal einen Vortrag bei einer Veranstaltung so intensiv gelauscht, das auch keine Streichhölzer halfen um die Augenlider offen zu halten. Nun in der Regel ist dies dann weiter nichts als peinlich und je nach Anlass ein Gesprächsthema im Nachhinein.
Doch wenn diese Tagesschläfrigkeit zur Regel wird, so spricht man in der Schlafforschung von Narkolepsie als krankhafte Erscheinungsform von Schlafstörungen. So sind in schweren Fällen Betroffene nicht mehr in der Lage ihre Arbeitsaufgaben zu erfüllen. Die Symptome reichen dabei von erhöhten Schlafdrang zu den unpassendsten Zeiten, über Tonverlust, Lähmungserscheinungen und Sehstörungen, bis zu Halluzinationen.  

Auch hier liegen bisher keine gesicherten Erkenntnisse aus schlafmedizinischen Forschungen vor. Es wird jedoch vermutet, das es mit einer Störung des zentralen Nervensystems zusammen hängt, und zwar mit dem Teil, der den Schlafrhythmus steuert.

 

Das Schnarchen - Schlafapnoe

Was wäre eine Webseite mit Betrachtungen über den Stand der Schlafforschung wohl wert, würden wir nicht auch auf das geläufigste Problem von Schlafstörungen eingehen, dem allseits bekannten Schnarchen oder im wissenschaftlich-medizinischen Sinne ausgedrückt, der Schlafapnoe.

Auch hier variieren die Schätzungen kräftig, mindestens 10%, doch eher wesentlich mehr unserer lieben Mitmenschen können in der Nacht anderen durch wiederholtes und kräftiges Schnarchen den letzten Nerv rauben und so auch diese um einen gesunden Erholungsschlaf zu bringen. In der Regel ist der Anteil der älteren, und unter diesen der männlichen Schnarcher höher. Was nun keineswegs bedeuten soll das nicht auch Jüngere und Frauen kräftig schnarchen können.

So amüsant dieses Thema ab und an auch von Nichtbetroffenen behandelt wird, ganz so leicht sollten es Dauerschnarcher nicht nehmen. Bei Gelegenheitsschnarchern liegt es mitunter nur an der Schlafposition. Wie bereits weiter oben beschrieben, erschlaffen in der REM-Phase alle Muskeln bis zur Bewegungslosigkeit, außer der an der Atmung beteiligten Muskulatur. Ein allgemeines Entspannen und Erholen aller Muskelfasern ist jedoch in allen Schlafphasen vorhanden und ja auch mit Sinn und Zweck der nächtlichen Erholung. Alle Muskeln, außer den an der Atmung beteiligten Muskeln. Diese sollten nur in Grenzen entspannen und so auch weiterhin den Körper mit genügend Frischluft versorgen, um die Sauerstoffzufuhr nicht zu gefährden.
Bei Schnarchern erschlaffen auch diese teilweise und verschließen so die Luftwege. Die nun pressend ein- und ausgeatmete Luft verursacht diese typischen Luftschwingungen. Bei Gelegenheitsschnarchern kann bereits ein Wechsel von der Rückenlage in die Seitenlage für Ruhe und gleichmäßige Atmung sorgen.   

Anders bei Dauerschnarchern, hier kann ein ernsthaftes Problem vorliegen. Neben anderen Ursachen z.B. das die Erschlaffung der Muskulatur im Rachenraum zu groß ist und so zu einem zeitweisen Aussetzen der Atmung führen kann. Obwohl diese Atemaussetzer nur kurzfristig sind, so führen sie jedoch zu einem absinken des Sauerstoffsgehaltes im Blut, dieses wiederum zu einer erhöhten Beanspruchung der Herzkreislauffunktionen verbunden mit einem erhöhten Blutdruck.
Wer über längere Zeit unter dieser Form des Schnarchens leidet, der hat auch früher oder später im täglichen Leben mit Tagesmüdigkeit zu kämpfen. Ein allgemeinen Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit und Leistungsbereitschaft können die Folge sein.


Die im Wachen träumen, haben Kenntnis von tausend Dingen,
die jenen entgehen, die nur im Schlaf träumen.

  - Alfred Otto Wolfgang Schulze, dt. Maler u. Grafiker 1913-51 -

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Träume entspringen wachen Gedanken.
- chinesisches Sprichwort -


Schlussbemerkung

Der natürliche Erholungsschlaf gehört zu einem gesunden und ausgeglichenen Lebenswandel ebenso wie die tägliche Ernährung. Treiben wir mit dem Erholungsschlaf über längere Zeit Raubbau, so hat dies früher oder später auch Auswirkungen auf unser Allgemeinbefinden und kann unsere Lebensqualität beträchtlich mindern.

Leider lässt sich dieser Raubbau in einigen Bereichen kaum verhindern. So wenn wir von Zeitvorgaben der Verkehrsanbindungen und/oder Arbeitgebern abhängig sind und unseren Tag nach diesen gestalten müssen. Daran kann auch die Schlafforschung nicht viel ändern, wenn wir davon absehen, dass in einigen Bereichen bereits gleitende Arbeitszeiten eingeführt wurden. In der Regel bleibt der Masse unserer Mitmenschen jedoch nur das Lindern dieser Auswirkungen in der uns verbleibenden Freizeit.

Ob ständige und ernsthafte Schlafstörungen zu ernsthaften Krankheiten führen, oder ernsthafte Erkrankungen zu ernsthaften Schlafstörungen, ist am Ende oft kaum eindeutig zu klären. So bleibt auch hier nur der Rat, vorbeugen ist besser als heilen.

Das ein gesunder Schlaf auch mit einem gesunden Lebenswandel einher geht, ist eigentlich kaum umstritten. Welche Stelle hier Biophotonen als regulierende Faktoren spielen ist bisher kaum bekannt, obwohl es eigentlich in den Bereich der Schlafforschung mit hineinspielt. Doch kann man wohl davon ausgehen, da die Aufnahme von Biophotonen auch über die Haut erfolgt, das durch viel Aufenthalt an der frischen Luft und dadurch unter natürlichen Lichtverhältnissen, es zu einer vermehrten Aufnahme von Biophotonen führt. Ebenfalls steigt durch den Verzehr von Obst und Gemüse nicht nur unser Vitaminhaushalt, gleichzeitig nehmen wir auch die im Obst gespeicherte Sonnenenergie in Form von Biophotonen auf.
Letztendlich ist durch viel Bewegung an frischer Luft auch unser Schlaf erholsamer und gesünder, zumindest für diejenigen unter uns, die nicht mit ernsten Schlafproblemen belastet sind.

 


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Alle Rechte vorbehalten. Stendal,  26.Juli 2004 - Horst Müller

 

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